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Blog-Artikel

Lokführer Ausbildung oder Umschulung: Der Unterschied

Umschulung (12 Monate) oder klassische Ausbildung (3 Jahre)? Beide Wege führen in den Führerstand. Wir erklären die Unterschiede bei Dauer, Kosten, Förderung und Einstieg.

Wer Lokführer werden möchte, stößt schnell auf zwei Begriffe: Ausbildung und Umschulung. Beide Wege führen in den Führerstand — doch sie unterscheiden sich deutlich bei Dauer, Zielgruppe, Kosten und Förderung. Genau diese Unterschiede entscheiden darüber, welcher Weg für Sie der richtige ist.

Diese Seite erklärt die Unterschiede zwischen Ausbildung und Umschulung zum Lokführer verständlich und ehrlich: wie lange jeder Weg dauert, was er kostet, wer ihn fördert, welche Voraussetzungen gelten und für wen welcher Weg sinnvoll ist.

Der Unterschied auf einen Blick

Ausbildung und Umschulung führen zum selben Ziel: zur anerkannten Qualifikation als Triebfahrzeugführer nach der Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV). Der Unterschied liegt im Weg dorthin — und in der Zielgruppe.

Die Umschulung ist eine verkürzte, geförderte Qualifizierung für Erwachsene und Berufswechsler. Sie dauert 12 Monate, ist über den Bildungsgutschein förderbar und setzt keine abgeschlossene Berufsausbildung voraus. Die klassische Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst ist eine dreijährige duale Ausbildung, die vor allem junge Schulabgänger absolvieren.

  • Umschulung: 12 Monate, für Quereinsteiger, förderbar
  • Klassische Ausbildung: 3 Jahre, für junge Schulabgänger
  • Beide Wege führen zu anerkannten Teilqualifikationen nach TfV
  • Für Erwachsene im Berufsleben ist die Umschulung der schnellste Weg

Die Umschulung: der schnellste Weg in den Führerstand

Die Umschulung ist auf Menschen zugeschnitten, die mitten im Berufsleben stehen und sich neu orientieren möchten — vom LKW-Fahrer über den Handwerker bis zur Pflegekraft. Sie dauert bei der Nova Bahn Akademie 12 Monate in Vollzeit: 9 Monate Theorie in Hamm und 3 Monate Praxis am Zusi-Simulator sowie bei Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Voraussetzungen sind in der Regel ein Hauptschulabschluss, Deutschkenntnisse auf B1/B2-Niveau, die bestandene Tauglichkeit nach TfV und die Bereitschaft zum Schichtdienst. Bahnvorkenntnisse sind nicht nötig — alles Fachliche wird in den 12 Monaten von Grund auf vermittelt.

  • Dauer: 12 Monate in Vollzeit
  • Zielgruppe: Berufswechsler und Quereinsteiger ab ca. 20 Jahren
  • Voraussetzungen: Hauptschulabschluss, B1/B2, Tauglichkeit nach TfV
  • Keine Bahnvorkenntnisse und keine abgeschlossene Berufsausbildung nötig

Die klassische Ausbildung: der Weg für Schulabgänger

Die klassische Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst Fachrichtung Fahrweg dauert 3 Jahre und ist eine duale Berufsausbildung: Die Auszubildenden arbeiten bei einem Eisenbahnverkehrsunternehmen und besuchen parallel die Berufsschule.

Sie richtet sich vor allem an junge Schulabgänger, die direkt nach der Schule einen anerkannten Ausbildungsberuf erlernen möchten. Der Vorteil: eine vollständige, anerkannte Berufsausbildung mit Ausbildungsvergütung. Der Nachteil für Berufswechsler: die lange Dauer von 3 Jahren und der Einstieg über ein reguläres Ausbildungsverhältnis.

  • Dauer: 3 Jahre duale Berufsausbildung
  • Zielgruppe: junge Schulabgänger
  • Vorteil: vollständige anerkannte Berufsausbildung mit Vergütung
  • Nachteil für Quereinsteiger: lange Dauer von 3 Jahren

Was beide Wege gemeinsam haben

Egal ob Ausbildung oder Umschulung — am Ende stehen dieselben anerkannten Teilqualifikationen nach der Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV). Beide Wege vermitteln die Inhalte, die für die sichere Führung eines Triebfahrzeugs erforderlich sind: Fahrzeugtechnik, Bremsen, die Fahrdienstvorschrift DS 408, Signalkunde und Praxistraining.

Auch das Berufsbild ist identisch: Absolventen beider Wege arbeiten als Triebfahrzeugführer im Personen- oder Güterverkehr, verdienen tariflich geregelt und haben mit unserer Jobgarantie die gleichen Chancen auf einen Arbeitsplatz.

  • Identische Qualifikation nach TfV
  • Gleiche Inhalte: Technik, Bremsen, DS 408, Signalkunde
  • Gleiche Berufsbilder: Personen- und Güterverkehr
  • Tariflich geregeltes Gehalt auf beiden Wegen

Kosten und Förderung im Vergleich

Ein zentraler Unterschied liegt in der Finanzierung. Die klassische Ausbildung ist ein reguläres Ausbildungsverhältnis mit monatlicher Ausbildungsvergütung. Die Umschulung dagegen ist eine geförderte Maßnahme: Die Lehrgangskosten übernimmt in der Regel der Bildungsgutschein.

Bei der Umschulung erhalten Sie zwar keine Ausbildungsvergütung, aber Ihr Arbeitslosengeld oder Grundsicherungsgeld läuft in der Regel weiter — und Sie sparen sich die 2 Jahre, die die klassische Ausbildung länger dauert. Wer mitten im Berufsleben steht, kommt über die Umschulung also deutlich schneller und ohne eigene Kosten ans Ziel.

  • Umschulung: kostenlos über Bildungsgutschein, ALG läuft weiter
  • Klassische Ausbildung: Ausbildungsvergütung während der 3 Jahre
  • Umschulung spart Zeit: 12 statt 36 Monate
  • Wir unterstützen beim kompletten Antragsverfahren

Für wen ist welcher Weg geeignet?

Die Entscheidung hängt vor allem von Ihrer Lebenssituation ab. Junge Schulabgänger mit Zeit und Lust auf eine vollständige Berufsausbildung wählen häufig den klassischen Weg über 3 Jahre. Wer bereits im Berufsleben steht, sich umorientieren möchte oder schneller Geld verdienen will, ist mit der Umschulung besser beraten.

Für Quereinsteiger — vom LKW-Fahrer bis zur Pflegekraft — ist die Umschulung in 12 Monaten der mit Abstand schnellste und einfachste Weg in den Führerstand. Sie sparen 2 Jahre Ausbildungszeit, zahlen in der Regel keine Lehrgangskosten und starten mit unserer Jobgarantie direkt in den Beruf.

  • Umschulung: ideal für Berufswechsler und Quereinsteiger
  • Klassische Ausbildung: ideal für junge Schulabgänger
  • Umschulung spart 2 Jahre Ausbildungszeit
  • Beide Wege führen zu derselben Qualifikation

Die Umschulung bei der Nova Bahn Akademie

Bei der Nova Bahn Akademie in Hamm absolvieren Sie die Umschulung zum Triebfahrzeugführer in 12 Monaten. Die Ausbildung ist AZAV-zertifiziert und über den Bildungsgutschein förderbar — mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter oder der Deutschen Rentenversicherung als Kostenträger.

Wir begleiten Sie vom Erstgespräch über die Tauglichkeitsuntersuchung und den Bildungsgutschein-Antrag bis zur Abschlussprüfung und Jobvermittlung. Mit unserem Zusi-Simulator, erfahrenen Ausbildern und engen Kontakten zu Eisenbahnverkehrsunternehmen in der Region sind Sie bestens vorbereitet.

  • 12 Monate, AZAV-zertifiziert, förderbar
  • Theorie in Hamm, Praxis bei EVU-Partnern
  • Zusi-Simulator für realitätsnahes Training
  • Jobgarantie und aktive Vermittlung nach dem Abschluss

Ausbildung vs. Umschulung — der Vergleich

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Ausbildung und Umschulung zum Lokführer
KriteriumUmschulungKlassische Ausbildung
Dauer12 Monate3 Jahre
ZielgruppeBerufswechsler, Quereinsteigerjunge Schulabgänger
Vorkenntnissenicht erforderlichkeine, aber junges Einstiegsalter
Kostenüber Bildungsgutschein förderbarAusbildungsvergütung
LebensunterhaltALG / Grundsicherung läuft weiterAusbildungsgehalt
AbschlussTeilqualifikationen nach TfVanerkannter Ausbildungsberuf
Jobgarantieja — aktive VermittlungÜbernahme je nach Unternehmen

Häufige Fragen — Lokführer Ausbildung oder Umschulung: Der Unterschied

Was ist der Unterschied zwischen Ausbildung und Umschulung zum Lokführer?

Die Umschulung dauert 12 Monate, richtet sich an Berufswechsler und ist über den Bildungsgutschein förderbar. Die klassische Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst dauert 3 Jahre und richtet sich vor allem an junge Schulabgänger. Beide führen zu anerkannten Teilqualifikationen nach TfV.

Ist die Umschulung zum Lokführer schneller als die Ausbildung?

Ja, deutlich: Die Umschulung dauert bei der Nova Bahn Akademie 12 Monate, die klassische Ausbildung 3 Jahre. Für Erwachsene im Berufsleben ist die Umschulung der schnellste Weg in den Führerstand.

Was kostet die Umschulung im Vergleich zur Ausbildung?

Die Umschulung ist in der Regel kostenlos: Die AZAV-zertifizierte Maßnahme wird über den Bildungsgutschein gefördert, und Ihr Arbeitslosengeld oder Grundsicherungsgeld läuft weiter. Bei der klassischen Ausbildung erhalten Sie stattdessen eine monatliche Ausbildungsvergütung.

Für wen ist die Umschulung geeignet?

Für Berufswechsler und Quereinsteiger ohne Bahnvorkenntnisse — vom LKW-Fahrer über den Handwerker bis zur Pflegekraft. Voraussetzungen sind in der Regel Hauptschulabschluss, Deutsch B1/B2 und die Tauglichkeit nach TfV.

Ist die Qualifikation nach Umschulung genauso anerkannt wie nach der Ausbildung?

Ja. Beide Wege führen zu anerkannten Teilqualifikationen nach der Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV). Absolventen der Umschulung sind damit genauso einsetzbar wie Absolventen der klassischen Ausbildung.

Kann ich nach der Umschulung übernommen werden?

Ja. Mit unserer Jobgarantie unterstützen wir Sie aktiv bei der Vermittlung an ein Eisenbahnverkehrsunternehmen. Viele Absolventen werden direkt nach der Umschulung übernommen — im Personen- oder Güterverkehr.

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