NOVA BAHN AKADEMIE

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Pillar-Artikel

Lokführer Prüfung: Komplett-Guide zur TfV-Abschlussprüfung

Schriftlich, mündlich, praktisch — alles über Aufbau, Ablauf und Vorbereitung der Triebfahrzeugführer-Prüfung nach TfV.

Die Lokführer-Prüfung ist die letzte und entscheidende Etappe auf dem Weg zum Triebfahrzeugführer. Sie besteht aus mehreren Teilen — schriftlich, mündlich und praktisch — und prüft, ob Sie das in den 12 Monaten der Ausbildung erworbene Wissen sicher anwenden können.

Wer die Lokführer-Prüfung bestehen will, muss nicht nur auswendig können, sondern vor allem eines: das Gelernte im Führerstand unter realen Bedingungen abrufen und umsetzen können. In diesem Komplett-Guide erklären wir Ihnen Aufbau, Ablauf, Bewertungskriterien und erprobte Vorbereitungsstrategien — damit Sie am Prüfungstag entspannt und vorbereitet sind.

Egal, ob Sie gerade mit der Ausbildung beginnen oder kurz vor der Prüfung stehen: Hier finden Sie Antworten auf alle wichtigen Fragen zur Triebfahrzeugführer-Prüfung nach der Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV).

Wie ist die Lokführer-Prüfung aufgebaut?

Die Triebfahrzeugführer-Prüfung ist modular aufgebaut und folgt den anerkannten Teilqualifikationen (TQ) nach der Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV). Jede Teilqualifikation wird separat geprüft und muss bestanden werden, bevor die nächste folgt. So können Sie sich Schritt für Schritt vorarbeiten und in jedem Modul Ihren Wissensstand unter Beweis stellen.

Die Reihenfolge der Prüfungen folgt dem Ausbildungsverlauf: Schon in der Theoriephase werden regelmäßig Lernerfolgskontrollen (LEK) zu den jeweiligen Modulen abgelegt — sie sind Vorboten der späteren Abschlussprüfung und decken den gleichen Stoff ab. Wer die LEKs gut besteht, hat in der Regel auch in der Abschlussprüfung die Nase vorn.

  • Schriftliche Prüfungen zu jeder Teilqualifikation (TQ 1 bis TQ 7)
  • Mündliche Prüfungen zur Vertiefung und zum Regelwerksverständnis
  • Praktische Prüfung am Zusi-Simulator unter realitätsnahen Bedingungen
  • Optional: mündliche Fachgespräche mit dem Ausbilderteam

Die Teilqualifikationen im Überblick (TQ 1 – TQ 7)

Die TfV gliedert die Lokführer-Ausbildung in sieben Teilqualifikationen. Jede TQ deckt ein bestimmtes Fachgebiet ab und schließt mit einer eigenen Prüfung. Wer alle sieben besteht, hat die fachliche Grundlage für den Triebfahrzeugführerschein — die fahrzeug- und streckenbezogenen Kenntnisse werden anschließend beim jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen erworben.

Die Reihenfolge der TQ ist im Ausbildungsplan der Nova Bahn Akademie fest verankert. In der 12-monatigen Vollzeit-Ausbildung werden die Teilqualifikationen TQ 1 bis TQ 6 in Theorie und Simulator erworben; die abschließende TQ 7 wird am Ende der Praxisphase geprüft.

  • TQ 1: Grundlagen Eisenbahnbetrieb und Rechtsgrundlagen
  • TQ 2: Fahrzeugtechnik und Bremsen
  • TQ 3: Fahrdienstvorschrift DS 408 und Betriebsdienst
  • TQ 4: Signalkunde und Zugbeeinflussung (PZB/LZB)
  • TQ 5: Rangierdienst und Sicherung
  • TQ 6: Notfallmanagement und Störungsmanagement
  • TQ 7: Praxisprüfung im Führerstand (nach 12 Monaten)

Die schriftliche Prüfung — was Sie wissen müssen

Die schriftliche Prüfung bildet das Rückgrat der Lokführer-Prüfung. Zu jeder Teilqualifikation gibt es einen separaten schriftlichen Test, der aus Multiple-Choice-Fragen, Zuordnungsaufgaben und offenen Antworten besteht. Die Fragen orientieren sich eng am offiziellen Fragenkatalog und am TfV-Lehrstoff.

Die Bearbeitungszeit liegt je nach TQ zwischen 60 und 120 Minuten. Sie müssen mindestens 70 % der Fragen korrekt beantworten, um zu bestehen. Wer eine TQ nicht besteht, darf sie in der Regel nach einer festgelegten Frist wiederholen — in der Praxis kommt das bei guter Vorbereitung selten vor.

  • Multiple Choice, Zuordnungsfragen und offene Antworten
  • 60–120 Minuten Bearbeitungszeit pro TQ
  • Bestehensschwelle: 70 % der Fragen richtig
  • Wiederholung bei Nichtbestehen nach festgelegter Frist möglich

Die mündliche Prüfung — Regelwerke sicher erklären

In der mündlichen Prüfung stellen die Prüferinnen und Prüfer Fragen zu konkreten Betriebssituationen: Was tun Sie bei einer Signalstörung? Welche Bremsen kommen vor welcher Steigung zum Einsatz? Wie verhalten Sie sich bei einem Notfall im Zug? Es geht nicht um auswendig Gelerntes, sondern darum, das Regelwerk sicher anwenden und erklären zu können.

Die mündliche Prüfung dauert je nach TQ zwischen 15 und 45 Minuten und wird vor einer Kommission abgelegt. Übung im Vorfeld — zum Beispiel in der Ausbildungsgruppe — hilft, auch knifflige Fragen sicher zu beantworten und Nervosität in den Griff zu bekommen.

  • 15–45 Minuten pro TQ vor einer Prüfungskommission
  • Situationsfragen zu Regelwerken, Störungen und Notfällen
  • Bewertet wird: Fachkenntnis, Argumentation, Sicherheitsbewusstsein
  • Vorbereitung im Team und mit Ausbildern empfohlen

Die praktische Prüfung — Führerstand unter Beobachtung

Das Herzstück der Lokführer-Prüfung ist die praktische Prüfung am Zusi-Simulator. Sie dauert mehrere Stunden und bildet den gesamten Arbeitsablauf eines Triebfahrzeugführers ab: Vor der Fahrt die Bremsprobe, die Kontrolle des Fahrzeugs und die Abmeldung bei der Leitstelle; während der Fahrt das Beachten von Signalen, das Reagieren auf Störungen und das sichere Steuern des Zuges; nach der Fahrt die Übergabe an den nächsten Triebfahrzeugführer.

Während der gesamten Prüfungsfahrt beobachten die Prüferinnen und Prüfer jede Handlung. Sie bewerten nicht nur das Ergebnis, sondern den gesamten Prozess: die Vorbereitung, die Kommunikation, das sichere Verhalten in Regel- und Störungssituationen. Wer hier routiniert auftritt, hat die Prüfung im Griff.

  • Mehrere Stunden am realitätsnahen Zusi-Simulator
  • Bewertet: Vorbereitung, Fahrbetrieb, Reaktion auf Störungen, Übergabe
  • Beobachtung durch erfahrene Prüfungskommission
  • Wiederholung bei Nichtbestehen in der Regel einmal möglich

Wie bereitet man sich optimal auf die Lokführer-Prüfung vor?

Die beste Vorbereitung beginnt nicht zwei Wochen vor der Prüfung, sondern am ersten Tag der Ausbildung. Wer die regelmäßigen Lernerfolgskontrollen (LEK) in der Theoriephase ernst nimmt, kontinuierlich mit den Skripten und Übungsfragen arbeitet und im Simulatortraining jede Störungssituation bewusst übt, geht entspannt in die Abschlussprüfung.

Konkrete Tipps für die letzten Wochen vor der Prüfung: Lernplan mit allen Teilqualifikationen erstellen, in der Lerngruppe schwierige Themen durchsprechen, Schlaf und Ernährung ernst nehmen, am Vortag nicht mehr neu lernen — lieber Routine bewahren und entspannt in den Tag starten.

  • Vorbereitung ab Tag 1 der Ausbildung — LEKs ernst nehmen
  • Lerngruppe bilden und regelmäßig schwierige Themen besprechen
  • Simulatortraining aktiv nutzen — Störungen bewusst üben
  • Vor der Prüfung: Schlaf, Routine, kein neues Material mehr

Wie schwer ist die Lokführer-Prüfung?

Die Triebfahrzeugführer-Prüfung gilt als anspruchsvoll, aber machbar — vorausgesetzt, Sie bereiten sich kontinuierlich vor. Die Durchfallquote in geförderten Umschulungen liegt schätzungsweise im einstelligen Prozentbereich; die meisten scheitern nicht am Wissen, sondern an Nervosität oder mangelnder Routine.

Wer die 12-monatige Vollzeit-Ausbildung der Nova Bahn Akademie regelmäßig besucht, die LEKs im Auge behält und aktiv am Simulatortraining teilnimmt, hat sehr gute Chancen, alle Teilqualifikationen beim ersten Versuch zu bestehen. Wir bereiten Sie gezielt darauf vor — mit kleinen Gruppen, persönlicher Betreuung und erfahrenen Ausbildern.

  • Durchfallquote insgesamt niedrig bei kontinuierlicher Vorbereitung
  • Häufigste Ursache fürs Scheitern: Nervosität und mangelnde Routine
  • Vorteil kleiner Gruppen: persönliche Betreuung und individuelles Üben
  • Wir bereiten Sie mit Prüfungssimulationen gezielt vor

Was passiert, wenn man die Prüfung nicht besteht?

Kein Grund zur Panik: Eine nicht bestandene Teilqualifikation kann in der Regel wiederholt werden. Die TfV sieht Wiederholungsfristen vor, die je nach TQ zwischen vier Wochen und drei Monaten liegen. In der Zwischenzeit nutzen Sie die Zeit, um gezielt die Schwächen aufzuarbeiten.

Bei der Nova Bahn Akademie begleiten wir Sie auch nach einer nicht bestandenen Prüfung — mit zusätzlichen Übungseinheiten, Einzelgesprächen und angepasstem Lernplan. Unser Ziel ist, dass Sie die Prüfung im zweiten Anlauf sicher bestehen.

  • Wiederholung in der Regel nach 4–12 Wochen möglich
  • Zusätzliche Übungseinheiten und Einzelbetreuung
  • Angepasster Lernplan für die Wiederholungsprüfung
  • Kein Nachteil für den weiteren Ausbildungsverlauf

Unterschied: Lokführer-Prüfung vs. Triebfahrzeugführerschein

Viele verwechseln die Begriffe. Die Lokführer-Prüfung (umgangssprachlich) ist die Prüfung der Ausbildung nach TfV; sie besteht aus den oben beschriebenen schriftlichen, mündlichen und praktischen Teilen zu den Teilqualifikationen. Der Triebfahrzeugführerschein ist die formale Berechtigung, ein Triebfahrzeug zu führen — bestehend aus der Prüfungsbescheinigung plus fahrzeug- und streckenbezogenen Kenntnissen, die beim Eisenbahnverkehrsunternehmen erworben werden.

Vereinfacht gesagt: Die Lokführer-Prüfung ist das, was Sie am Ende der 12 Monate bestehen — der Triebfahrzeugführerschein kommt hinzu, sobald Sie beim EVU die unternehmensspezifische Einweisung auf Baureihe und Strecke abgeschlossen haben. Beides gehört zusammen.

  • Lokführer-Prüfung: TfV-Prüfung der allgemeinen fachlichen Eignung
  • Triebfahrzeugführerschein: formale Fahrberechtigung
  • Fahrzeug- und Streckenkenntnisse: zusätzlich beim EVU
  • Erst beides zusammen berechtigt zum eigenständigen Führen

Wo findet die Prüfung statt?

Die schriftlichen und mündlichen Teile der Lokführer-Prüfung finden in der Regel an der Bildungseinrichtung statt — bei uns also am Standort Hamm (Südstraße 29). Die praktische Prüfung am Simulator wird ebenfalls am Standort durchgeführt, weil der Zusi-Simulator dort steht.

Für die abschließende Praxisprüfung an realen Fahrzeugen auf der Schiene arbeiten wir mit unseren EVU-Partnern zusammen; die Prüfung kann auf deren Strecken und mit deren Fahrzeugen abgenommen werden. Die genauen Modalitäten klären wir mit Ihnen im letzten Ausbildungsabschnitt.

  • Schriftlich + mündlich: am Standort der Bildungseinrichtung (Hamm)
  • Praktisch Simulator: ebenfalls am Standort
  • Praktisch reale Schiene: bei den EVU-Partnern
  • Modalitäten besprechen wir individuell im letzten Ausbildungsabschnitt

Tipps für den Prüfungstag

Der Prüfungstag beginnt am besten mit Routine: ausreichend Schlaf in der Nacht vorher, ein gewohntes Frühstück, pünktliches Erscheinen am Standort — wir empfehlen 30 Minuten vor Prüfungsbeginn. Wer angespannt ist, sollte rechtzeitig ankommen, durchatmen und sich bewusst machen: Sie haben 12 Monate trainiert.

Im Verlauf der Prüfung gilt: Lesen Sie jede Aufgabe sorgfältig, lassen Sie sich nicht hetzen. In der mündlichen Prüfung lieber einmal nachfragen als eine falsche Antwort geben. In der praktischen Prüfung am Simulator zählt jeder Handgriff — aber vor allem: Ruhe bewahren und die gelernten Abläufe Schritt für Schritt abarbeiten.

  • Genug Schlaf, gewohntes Frühstück, 30 Min. vor Beginn da sein
  • Aufgaben sorgfältig lesen, nicht hetzen lassen
  • Mündlich: lieber nachfragen als falsch antworten
  • Praktisch: Routine zeigen, Ruhe bewahren, Abläufe abarbeiten

Lokführer-Prüfung: alle Teile auf einen Blick

Module, Inhalte und Dauer der TfV-Abschlussprüfung
TeilFormatDauerInhalt
TQ 1–6 schriftlichMultiple Choice + offene Fragen60–120 Min. je TQFachwissen je Teilqualifikation
TQ 1–6 mündlichPrüfungsgespräch15–45 Min. je TQRegelwerk + Situationsfragen
TQ 7 praktisch SimulatorFahrsimulation am Zusimehrere StundenVorbereitung, Fahrt, Störungen, Übergabe
TQ 7 praktisch SchieneReale Fahrt unter Aufsichtnach EVU-VorgabeBaureihe + Strecke beim Arbeitgeber

Ausbildung in Ihrer Nähe

Die Theorie findet in Hamm statt — gut erreichbar aus der ganzen Region. Wählen Sie Ihren Standort für mehr Details zu Anreise und Förderung.

Dortmund

Lokführer-Ausbildung Dortmund

Aus Dortmund in nur rund einer halben Stunde zu uns nach Hamm — und in den Führerstand.

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Hamm

Lokführer-Ausbildung Hamm

Ihr direkter Weg zum Triebfahrzeugführer — mitten in Hamm, an der Südstraße 29.

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NRW

Lokführer-Ausbildung NRW

Ein Beruf mit Zukunft in ganz Nordrhein-Westfalen — Ihre Ausbildung startet in Hamm.

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Ruhrgebiet

Lokführer-Ausbildung Ruhrgebiet

Mitten in der dichtesten Bahnregion Deutschlands zum Triebfahrzeugführer werden.

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Kreis Unna

Lokführer-Ausbildung Kreis Unna

Vom Kamener Kreuz bis Schwerte — Ihre Ausbildung zum Lokführer beginnt direkt nebenan in Hamm.

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Unna

Lokführer-Ausbildung Unna

Von der Kreisstadt Unna in kurzer Zeit nach Hamm — und in den Beruf des Triebfahrzeugführers.

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Kamen

Lokführer-Ausbildung Kamen

Vom Kamener Kreuz direkt in den Führerstand — Ihre Ausbildung startet ganz in der Nähe in Hamm.

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Bergkamen

Lokführer-Ausbildung Bergkamen

Aus Bergkamen in kurzer Zeit nach Hamm — und in einen krisenfesten Beruf mit Zukunft.

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Lünen

Lokführer-Ausbildung Lünen

Von der Lippestadt Lünen zum Triebfahrzeugführer — Ihre Ausbildung findet im nahen Hamm statt.

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Bochum

Lokführer-Ausbildung Bochum

Aus dem Herzen des Ruhrgebiets direkt mit dem Regional-Express nach Hamm — in rund 35 Minuten in den Führerstand.

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Castrop-Rauxel

Lokführer-Ausbildung Castrop-Rauxel

Aus der Europastadt im Grünen ins nahe Hamm — über Dortmund oder direkt mit der Bahn in den Führerstand.

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Häufige Fragen — Lokführer Prüfung: Komplett-Guide zur TfV-Abschlussprüfung

Wie schwer ist die Lokführer-Prüfung?

Die TfV-Prüfung gilt als anspruchsvoll, aber machbar. Wer die 12-monatige Ausbildung regelmäßig besucht und die Lernerfolgskontrollen (LEK) im Blick behält, besteht in der Regel alle Teilqualifikationen beim ersten Versuch. Die Durchfallquote liegt insgesamt im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Aus welchen Teilen besteht die Lokführer-Prüfung?

Die Lokführer-Prüfung besteht aus schriftlichen, mündlichen und praktischen Teilen zu den Teilqualifikationen TQ 1 bis TQ 7. Schriftlich und mündlich decken das Fachwissen ab, die praktische Prüfung findet am Zusi-Simulator und abschließend auf der Schiene beim EVU statt.

Wie viele schriftliche Prüfungen gibt es in der Lokführer-Ausbildung?

Pro Teilqualifikation (TQ 1 bis TQ 6) gibt es eine schriftliche Prüfung — also in der Regel sechs schriftliche Prüfungen, die im Laufe der 12-monatigen Ausbildung abgelegt werden. TQ 7 ist die praktische Abschlussprüfung.

Wie lange dauert die praktische Prüfung?

Die praktische Prüfung am Simulator dauert mehrere Stunden. Sie umfasst die gesamte Arbeitsroutine eines Triebfahrzeugführers: Bremsprobe, Vorbereitung, Fahrt unter Beachtung aller Signale und Streckenvorschriften sowie das Verhalten bei Störungen. Die reale Schienenprüfung richtet sich nach den Vorgaben des jeweiligen EVU.

Was passiert, wenn ich eine Prüfung nicht bestehe?

Kein Weltuntergang: Eine nicht bestandene Teilqualifikation kann in der Regel nach 4 bis 12 Wochen wiederholt werden. Sie bekommen in der Zwischenzeit zusätzliche Übungseinheiten und einen angepassten Lernplan — Ihr Ausbildungsverlauf wird dadurch nicht grundsätzlich gefährdet.

Brauche ich Vorkenntnisse für die Lokführer-Prüfung?

Nein, bahnspezifische Vorkenntnisse brauchen Sie nicht. Die Ausbildung bereitet Sie umfassend auf alle Prüfungsteile vor. Wer sich kontinuierlich am Unterricht und am Simulatortraining beteiligt, geht gut vorbereitet in die Prüfung.

Wo wird die Lokführer-Prüfung abgelegt?

Schriftliche und mündliche Teile legen Sie an der Bildungseinrichtung ab — bei uns am Standort Hamm (Südstraße 29). Die Simulator-Prüfung findet ebenfalls dort statt. Die reale Schienen-Prüfung wird beim jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen auf dessen Strecken und Fahrzeugen abgenommen.

Wie hoch ist die Bestehensschwelle?

In den schriftlichen Prüfungen liegt die Bestehensschwelle in der Regel bei 70 %. In mündlichen und praktischen Prüfungen bewertet die Kommission nach einem festen Kriterienkatalog. Teilnoten werden am Ende zu einer Gesamtnote zusammengeführt.

Wie viele Versuche habe ich, wenn ich die Prüfung nicht bestehe?

Die TfV sieht mindestens eine Wiederholung pro Teilqualifikation vor. Die genauen Modalitäten richten sich nach Bundesland und Bildungsträger — bei der Nova Bahn Akademie begleiten wir Sie auch bei Wiederholungsprüfungen aktiv.

Wie melde ich mich zur Lokführer-Prüfung an?

Die Anmeldung läuft über die Bildungseinrichtung. Bei der Nova Bahn Akademie organisieren wir die Prüfungstermine in Absprache mit den Prüfungskommissionen — Sie müssen sich also nicht selbst kümmern. In den letzten Wochen der Ausbildung geben wir Ihnen den genauen Zeitplan.

Was ist der Unterschied zwischen Lokführer-Prüfung und Triebfahrzeugführerschein?

Die Lokführer-Prüfung ist die TfV-Prüfung der allgemeinen fachlichen Eignung. Der Triebfahrzeugführerschein ist die formale Fahrberechtigung, die zusätzlich fahrzeug- und streckenbezogene Kenntnisse beim EVU umfasst. Erst mit beidem dürfen Sie eigenständig einen Zug führen.

Bekomme ich nach der Prüfung direkt eine Stelle?

Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie Ihre anerkannten Teilqualifikationen und ein Zertifikat. Unsere Jobgarantie unterstützt Sie aktiv bei der Vermittlung an ein Eisenbahnverkehrsunternehmen — im Personen- oder Güterverkehr, regional oder bundesweit.

Bereit für die Lokführer-Prüfung?

Wir bereiten Sie gezielt auf alle Teile der TfV-Abschlussprüfung vor — mit kleinen Gruppen, persönlicher Betreuung und erfahrenen Ausbildern. Vereinbaren Sie Ihren kostenlosen Beratungstermin oder besuchen Sie unsere Infoveranstaltung jeden Montag um 10:00 Uhr in Hamm.