NOVA BAHN AKADEMIE

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Pillar-Artikel

Lokführer Ausbildung in Deutschland: Bundesweiter Überblick 2026

Welche Wege in den Führerstand gibt es bundesweit? AZAV, TfV, Bildungsgutschein — alle Optionen für Triebfahrzeugführer in Deutschland.

Wer „Lokführer Ausbildung" googelt, sucht meist eine Antwort auf die Frage: Welche Wege gibt es in Deutschland, Triebfahrzeugführer zu werden? Die kurze Antwort: drei Wege — duale Ausbildung, Umschulung und kurze Zusatzqualifikationen — alle geregelt durch die Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV) und in der Regel AZAV-förderfähig.

Dieser bundesweite Überblick zeigt Ihnen, welche Wege es gibt, wie die Förderung über den Bildungsgutschein funktioniert, welche Voraussetzungen Sie mitbringen sollten und welche Jobchancen Sie nach dem Abschluss erwarten. Wir blicken dabei nicht nur auf Nordrhein-Westfalen, sondern auf ganz Deutschland — von Bayern über Baden-Württemberg bis nach Schleswig-Holstein.

Als AZAV-zertifizierte Bildungseinrichtung mit Standort Hamm begleiten wir seit Jahren Menschen aus allen Bundesländern auf dem Weg in den Führerstand. Viele unserer Teilnehmenden pendeln für die Theoriephase nach NRW und steigen anschließend regional in den Beruf ein. So funktioniert die Lokführer-Ausbildung in Deutschland heute.

Drei Wege in den Führerstand — und welcher passt zu Ihnen?

Deutschland hat — anders als viele Laien vermuten — nicht den einen Weg in den Lokführer-Beruf, sondern drei klar geregelte Varianten. Welche für Sie infrage kommt, hängt von Ihrer Ausgangslage ab: Schulabgänger gehen einen anderen Weg als Berufserfahrene, Quereinsteiger einen anderen als bereits im Bahnbetrieb Tätige.

Die wichtigste Regel: Am Ende aller drei Wege steht dieselbe Prüfung nach der Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV). Der Beruf ist also derselbe — nur Dauer, Einstiegspunkt und Zielgruppe unterscheiden sich.

  • Weg 1 — Duale Ausbildung: 3 Jahre, direkt nach der Schule, mit Ausbildungsvergütung
  • Weg 2 — Umschulung für Quereinsteiger: 12 Monate Vollzeit, AZAV-gefördert, jeder Berufsbiografie offen
  • Weg 3 — Zusatzqualifikationen: Tage bis Wochen für bereits im Bahnbetrieb Tätige

Weg 1: Duale Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst

Die duale Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport, ist der klassische Einstieg direkt nach der Schule. Sie dauert in der Regel drei Jahre und wechselt zwischen Berufsschule und Ausbildungsbetrieb — also einem Eisenbahnverkehrsunternehmen, das Sie als Azubi übernimmt.

Über die gesamte Ausbildungszeit erhalten Sie eine tarifliche Ausbildungsvergütung; dafür ist sie deutlich länger als die Umschulung. Bei guten Leistungen oder einschlägiger Vorbildung ist eine Verkürzung auf zweieinhalb Jahre möglich.

  • Dauer: 3 Jahre (Verkürzung auf 2,5 Jahre möglich)
  • Voraussetzung: Schulabschluss (mindestens Hauptschule)
  • Ausbildungsvergütung: tariflich geregelt, durchgehend
  • Berufsschule + Ausbildungsbetrieb im Wechsel

Weg 2: Umschulung für Quereinsteiger (12 Monate)

Wer bereits im Berufsleben steht und wechseln möchte, geht den deutlich schnelleren Weg: die 12-monatige Umschulung zum Triebfahrzeugführer. Sie bündelt genau das, was für den Führerstand nötig ist, ohne den betrieblichen Teil der dualen Ausbildung — und schließt mit denselben Prüfungen ab.

Vorteil: Die Umschulung ist in der Regel zu 100 % über den Bildungsgutschein förderbar (Agentur für Arbeit, Jobcenter, Deutsche Rentenversicherung). So entstehen für die Teilnehmenden keine Lehrgangskosten, und Arbeitslosengeld oder Grundsicherungsgeld läuft während der Maßnahme weiter.

  • Dauer: 12 Monate Vollzeit (9 Monate Theorie + 3 Monate Praxis)
  • Voraussetzung: mindestens 20 Jahre, Schulabschluss, Tauglichkeit nach TfV
  • Förderung: 100 % über Bildungsgutschein — Lehrgangskosten = 0 €
  • Geeignet für: Quereinsteiger aus allen Branchen

Weg 3: Zusatzqualifikationen für Bahnerfahrene

Wer bereits im Bahnbetrieb arbeitet — etwa als Wagenmeister, Rangierbegleiter oder in der Instandhaltung — kann mit kurzen Zusatzqualifikationen den Triebfahrzeugführerschein erwerben. Diese Module dauern je nach Inhalt wenige Tage bis einige Wochen und bauen auf der bestehenden Bahnerfahrung auf.

Typische Zusatzmodule sind unter anderem Rangierbegleiter, Lokrangierführer, eine weitere Traktionsart (E oder V) oder spezielle Schulungen wie LZB. Diese Wege richten sich an Menschen, die bereits in der Branche arbeiten und sich weiter qualifizieren möchten.

  • Dauer: Tage bis Wochen, je nach Modul
  • Voraussetzung: bereits im Bahnbetrieb tätig
  • Typische Module: Rangierbegleiter, Lokrangierführer, E/V-Traktion, LZB
  • Aufbauend auf vorhandener Bahnerfahrung

Die Rolle der TfV — einheitliche Regeln in ganz Deutschland

Egal, welchen Weg Sie wählen: Am Ende steht die Prüfung nach der Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV). Sie ist die zentrale Rechtsgrundlage für den Beruf und gilt bundesweit gleich. Sie regelt die Voraussetzungen, die Tauglichkeit, die Inhalte der Ausbildung, die Prüfungsteile und die Anerkennung der Abschlüsse.

Wer in Bayern, Hamburg oder Nordrhein-Westfalen die TfV-Prüfung besteht, hat überall in Deutschland dieselbe fachliche Qualifikation — entscheidend ist dann nur noch die unternehmensspezifische Einweisung beim jeweiligen Arbeitgeber auf Baureihe und Strecke.

  • Bundesweit einheitliche Rechtsgrundlage
  • Regelt Voraussetzungen, Inhalte und Prüfungen
  • Abschluss gilt in allen Bundesländern gleich
  • Arbeitgeber-spezifische Ergänzung: Baureihe + Strecke

AZAV und Bildungsgutschein — so funktioniert die Förderung

Wer die Umschulung in Deutschland über einen Bildungsgutschein finanzieren will, braucht eine AZAV-zertifizierte Bildungseinrichtung. AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) ist die Voraussetzung dafür, dass die Agentur für Arbeit, das Jobcenter oder die Deutsche Rentenversicherung die Lehrgangskosten übernimmt.

In der Praxis läuft die Förderung so: Sie vereinbaren einen Termin bei Ihrer Agentur für Arbeit, benennen die Umschulung als Ziel und nennen die Bildungseinrichtung (in unserem Fall die Nova Bahn Akademie in Hamm). Wird der Bildungsgutschein bewilligt, übernimmt der Kostenträger die vollen Lehrgangskosten — und Sie können sich voll auf die 12 Monate konzentrieren.

  • AZAV-Zertifizierung Voraussetzung für Förderung
  • Kostenträger: Agentur für Arbeit, Jobcenter, DRV
  • Lehrgangskosten: 100 % übernommen
  • Lebensunterhalt: ALG oder Grundsicherung läuft weiter

Lokführer Ausbildung in NRW — der Standortvorteil

Nordrhein-Westfalen ist mit seinen Ballungsräumen Rheinland und Ruhrgebiet das Eisenbahnland Nummer eins in Deutschland. Hier verkehren Fern-, Regional- und Güterverkehr auf engstem Raum — mit entsprechend hohem Personalbedarf bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen. Wer in NRW ausgebildet wird, ist in der Regel nach kurzer Zeit im Beruf.

Die Nova Bahn Akademie liegt zentral in Hamm (Südstraße 29) — gut erreichbar aus dem gesamten Ruhrgebiet (Dortmund, Bochum, Essen, Hagen), aus dem Münsterland (Münster, Ahlen, Beckum) und aus dem östlichen Westfalen (Kreis Unna, Paderborn). Viele unserer Teilnehmenden pendeln täglich für die Theoriephase und steigen anschließend regional in den Beruf ein.

  • Hamm: zentral in NRW, gut erreichbar
  • Ruhrgebiet: Dortmund, Bochum, Essen, Hagen
  • Münsterland: Münster, Ahlen, Beckum
  • Ostwestfalen: Kreis Unna, Soest, Paderborn

Ausbildung in anderen Bundesländern — funktioniert das?

Auch wenn die Nova Bahn Akademie in Hamm sitzt, ist die Ausbildung für Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet offen. Wer bereit ist, für die 12-monatige Theoriephase nach NRW zu kommen oder eine moderate Pendelstrecke in Kauf zu nehmen, kann die Umschulung bei uns absolvieren — und kehrt anschließend in seine Heimatregion zurück, um dort in den Beruf einzusteigen.

In allen Bundesländern gibt es Eisenbahnverkehrsunternehmen, die Triebfahrzeugführer suchen — von DB Regio und DB Cargo über zahlreiche Privatbahnen bis zu den nichtbundeseigenen Eisenbahnen. Auch die Verkehrsverbünde und Aufgabenträger auf Länderebene schreiben laufend neue Verkehre aus, was die Nachfrage weiter erhöht.

  • Ausbildung in Hamm, Berufseinstieg im Heimatbundesland
  • Eisenbahnunternehmen in jedem Bundesland aktiv
  • Verkehrsverträge sorgen für laufenden Personalbedarf
  • Bundesweite Jobvermittlung im Anschluss

Voraussetzungen — was Sie für die Ausbildung mitbringen sollten

Die gute Nachricht: Bahnspezifische Vorkenntnisse sind in keinem der drei Wege erforderlich. Wichtiger sind persönliche Eignung, gesundheitliche Tauglichkeit und Zuverlässigkeit. Die TfV schreibt ein Mindestalter von in der Regel 20 Jahren vor — nach oben gibt es keine Altersgrenze, entscheidend ist die Tauglichkeit.

Quereinsteiger aus Handwerk, Logistik, Industrie, Handel oder Pflege sind ausdrücklich willkommen. Wer teamfähig, zuverlässig und bereit zum Schichtdienst ist, bringt die wichtigsten Eigenschaften für den Beruf bereits mit. Den fachlichen Rest lernen Sie in den 12 Monaten von Grund auf.

  • Mindestalter: in der Regel 20 Jahre
  • Schulabschluss: Hauptschule oder höher
  • Deutschkenntnisse: mindestens B1/B2
  • Bereitschaft zum Schichtdienst

Jobchancen nach der Ausbildung — der Markt in Deutschland

Der Arbeitsmarkt für Triebfahrzeugführer in Deutschland ist seit Jahren angespannt. Branchenverbände sprechen von mehreren Tausend fehlenden Fachkräften — Tendenz steigend durch den demografischen Wandel, den Deutschlandtakt und den Ausbau des Schienennetzes. Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, hat sehr gute Chancen auf eine unbefristete Anstellung.

Die Nachfrage verteilt sich über alle Regionen: In NRW suchen National Express, eurobahn (Keolis), DB Regio und DB Cargo laufend Personal; in Bayern die Bayerische Oberlandbahn und BRB; in Baden-Württemberg die SWEG und DB Regio; in Hessen die HLB und VIAS; im Norden die metronom und Nordbahn. Bundesweit sind die Aussichten ausgezeichnet.

  • Mehrere Tausend offene Stellen bundesweit
  • NRW: National Express, eurobahn, DB Regio, DB Cargo
  • Bayern: Bayerische Oberlandbahn, BRB
  • Baden-Württemberg: SWEG, DB Regio

Gehalt und Verdienst nach der Ausbildung

Lokführer verdienen in Deutschland solide und tariflich geregelt. Beim Einstieg liegt das Bruttogehalt je nach Eisenbahnverkehrsunternehmen, Tarifvertrag und Region in der Regel zwischen 2.600 und 3.200 Euro pro Monat — zuzüglich Schicht-, Nacht- und Feiertagszulagen. Mit Berufserfahrung steigt das Gehalt auf etwa 3.000 bis 3.900 Euro brutto.

Hinzu kommen Zulagen, die je nach Schichtmodell und Wochenenddiensten das Nettoeinkommen spürbar erhöhen. Tarifliche Steigerungen sind in der Regel jährlich vereinbart. Insgesamt bietet der Beruf ein verlässliches Einkommen mit klaren Perspektiven — gerade für Quereinsteiger, die im bisherigen Beruf oft weniger verdient haben.

  • Einstieg: ca. 2.600–3.200 € brutto/Monat
  • Mit Erfahrung: ca. 3.000–3.900 € brutto/Monat
  • Zulagen für Schicht, Nacht und Feiertage
  • Tarifliche Steigerungen jährlich

Wie ist die Ausbildung in der Praxis organisiert?

In der Theoriephase besuchen Sie montags bis freitags den Unterricht am Standort der Bildungseinrichtung — bei uns in Hamm. Gearbeitet wird in kleinen Gruppen mit erfahrenen Ausbildern aus der Praxis. Regelmäßige Lernerfolgskontrollen (LEK) sichern den Wissensstand und bereiten auf die Abschlussprüfung vor.

Die Praxisphase findet bei unseren Partner-Eisenbahnverkehrsunternehmen statt. Sie begleiten erfahrene Triebfahrzeugführer im echten Bahnbetrieb und lernen so den Berufsalltag aus erster Hand kennen — Personenverkehr, Güterverkehr, Schichtdienst und das sichere Führen unter realen Bedingungen.

  • Theorie: Mo–Fr am Standort Hamm
  • Kleine Gruppen, persönliche Betreuung
  • Praxis: EVU-Praktika im Personen- und Güterverkehr
  • Lernerfolgskontrollen (LEK) kontinuierlich

Wie starten Sie die Ausbildung in Deutschland?

Der Einstieg beginnt mit einer kurzen Online-Bewerbung. Anschließend vereinbaren wir ein persönliches Erstgespräch in Hamm — bei Bedarf auch telefonisch. Wir klären Voraussetzungen, Förderung und Zeitplan und beantworten alle Fragen zur Ausbildung.

Parallel empfehlen wir den Besuch unserer kostenlosen Infoveranstaltung jeden Montag um 10:00 Uhr in Hamm (Südstraße 29). Hier lernen Sie unser Team, die Räumlichkeiten und andere Interessenten kennen — eine gute Gelegenheit, sich unverbindlich zu orientieren, bevor Sie sich festlegen.

  • 1. Online-Bewerbung über die Website
  • 2. Persönliches Erstgespräch (vor Ort oder telefonisch)
  • 3. Förderung über Bildungsgutschein klären
  • 4. Tauglichkeit nach TfV absolvieren
  • 5. Start der 12-monatigen Ausbildung

Lokführer Ausbildung in Deutschland: Wege im Vergleich

Dauer, Zielgruppe und Förderung der drei Wege zum Triebfahrzeugführer
WegDauerZielgruppeFörderung
Duale Ausbildung3 JahreSchulabgänger direkt nach der SchuleAusbildungsvergütung tariflich
Umschulung12 Monate VollzeitBerufserfahrene & Quereinsteiger100 % Bildungsgutschein
ZusatzqualifikationTage bis WochenBereits im Bahnbetrieb TätigeJe nach Maßnahme

Ausbildung in Ihrer Nähe

Die Theorie findet in Hamm statt — gut erreichbar aus der ganzen Region. Wählen Sie Ihren Standort für mehr Details zu Anreise und Förderung.

Dortmund

Lokführer-Ausbildung Dortmund

Aus Dortmund in nur rund einer halben Stunde zu uns nach Hamm — und in den Führerstand.

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Hamm

Lokführer-Ausbildung Hamm

Ihr direkter Weg zum Triebfahrzeugführer — mitten in Hamm, an der Südstraße 29.

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NRW

Lokführer-Ausbildung NRW

Ein Beruf mit Zukunft in ganz Nordrhein-Westfalen — Ihre Ausbildung startet in Hamm.

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Ruhrgebiet

Lokführer-Ausbildung Ruhrgebiet

Mitten in der dichtesten Bahnregion Deutschlands zum Triebfahrzeugführer werden.

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Kreis Unna

Lokführer-Ausbildung Kreis Unna

Vom Kamener Kreuz bis Schwerte — Ihre Ausbildung zum Lokführer beginnt direkt nebenan in Hamm.

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Unna

Lokführer-Ausbildung Unna

Von der Kreisstadt Unna in kurzer Zeit nach Hamm — und in den Beruf des Triebfahrzeugführers.

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Bochum

Lokführer-Ausbildung Bochum

Aus dem Herzen des Ruhrgebiets direkt mit dem Regional-Express nach Hamm — in rund 35 Minuten in den Führerstand.

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Castrop-Rauxel

Lokführer-Ausbildung Castrop-Rauxel

Aus der Europastadt im Grünen ins nahe Hamm — über Dortmund oder direkt mit der Bahn in den Führerstand.

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Ahlen

Lokführer-Ausbildung Ahlen

Aus dem Münsterland nach Hamm — von Ahlen sind es nur wenige Bahnminuten in den neuen Beruf.

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Soest

Lokführer-Ausbildung Soest

Von der Hansestadt Soest auf direkter Bahnlinie nach Hamm — Ihr Weg in den Führerstand.

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Beckum

Lokführer-Ausbildung Beckum

Von Beckum ohne Umstieg nach Hamm — ab Neubeckum in rund 15 Minuten in den Führerstand.

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Häufige Fragen — Lokführer Ausbildung in Deutschland: Bundesweiter Überblick 2026

Welche Wege gibt es in Deutschland, Lokführer zu werden?

Drei Wege: die duale Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst (3 Jahre), die geförderte Umschulung für Quereinsteiger (12 Monate Vollzeit) und Zusatzqualifikationen für bereits im Bahnbetrieb Tätige. Alle Wege führen zur selben TfV-Prüfung und damit zum Triebfahrzeugführerschein.

Wo finde ich eine AZAV-zertifizierte Lokführer-Ausbildung?

AZAV-zertifizierte Bildungseinrichtungen finden Sie über die Datenbank der Agentur für Arbeit und über die jeweiligen Anbieter. Die Nova Bahn Akademie in Hamm ist AZAV-zertifiziert und damit zur Durchführung geförderter Umschulungen zugelassen — auch für Interessenten aus anderen Bundesländern.

Kann ich die Ausbildung in jedem Bundesland machen?

Sie können sich an jedem AZAV-zertifizierten Standort in Deutschland ausbilden lassen — unabhängig von Ihrem Wohnort. Viele Bildungseinrichtungen ziehen Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet an. Wichtig ist nur, dass Sie für die Theoriephase vor Ort sein können.

Wie lange dauert die Lokführer-Ausbildung in Deutschland?

Die duale Ausbildung dauert 3 Jahre, die Umschulung für Quereinsteiger 12 Monate in Vollzeit, Zusatzqualifikationen Tage bis Wochen. Die Umschulung zum Triebfahrzeugführer bei der Nova Bahn Akademie dauert genau 12 Monate — aufgeteilt in 9 Monate Theorie und 3 Monate Praxis.

Ist die Ausbildung in ganz Deutschland anerkannt?

Ja. Die Prüfung richtet sich nach der bundesweit geltenden Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV). Wer sie besteht, hat die fachliche Qualifikation für ganz Deutschland — entscheidend ist nur noch die unternehmensspezifische Einweisung beim jeweiligen EVU auf Baureihe und Strecke.

Wie hoch sind die Jobchancen nach der Ausbildung?

Sehr gut. In Deutschland fehlen mehrere Tausend Triebfahrzeugführer; die Nachfrage wächst durch den Deutschlandtakt und den Ausbau des Schienennetzes weiter. Bundesweit suchen Eisenbahnverkehrsunternehmen in allen Regionen qualifiziertes Personal — von Bayern über NRW bis nach Schleswig-Holstein.

Funktioniert die Ausbildung auch ohne Bestehen der dualen Erstausbildung?

Ja. Die Umschulung richtet sich ausdrücklich an Menschen, die nicht den klassischen Weg der dualen Ausbildung gegangen sind — also an Berufswechsler und Quereinsteiger. Schulabschluss ist ausreichend; eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht zwingend erforderlich.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

In der Regel Mindestalter 20 Jahre, Schulabschluss (mindestens Hauptschule), Deutschkenntnisse auf B1/B2-Niveau, bestandene Tauglichkeitsuntersuchung nach TfV, einwandfreies Führungszeugnis und Bereitschaft zum Schichtdienst. Bahnspezifische Vorkenntnisse brauchen Sie nicht.

Kann ich die Umschulung 100 % fördern lassen?

Ja, wenn die Bildungseinrichtung AZAV-zertifiziert ist (wie die Nova Bahn Akademie), können die Lehrgangskosten zu 100 % über einen Bildungsgutschein gefördert werden — durch die Agentur für Arbeit, das Jobcenter oder die Deutsche Rentenversicherung. Arbeitslosengeld oder Grundsicherung läuft parallel weiter.

Wo kann ich nach der Ausbildung arbeiten?

Überall in Deutschland. Sie können bei DB Regio, DB Cargo, National Express, eurobahn, Transdev, Bayerische Oberlandbahn, SWEG, HLB, metronom und vielen weiteren Eisenbahnverkehrsunternehmen einsteigen. Wir unterstützen die Vermittlung aktiv — auch überregional.

Wie viel verdient ein Lokführer in Deutschland?

Beim Einstieg zwischen 2.600 und 3.200 Euro brutto pro Monat, mit Berufserfahrung 3.000 bis 3.900 Euro — zuzüglich Zulagen für Schicht, Nacht und Feiertage. Tarifvertrag und Region spielen eine Rolle, insgesamt ist der Verdienst solide und verlässlich.

Was unterscheidet die Ausbildung in NRW von anderen Bundesländern?

Inhaltlich ist die Ausbildung bundesweit gleich — alle Wege führen zur selben TfV-Prüfung. Regionale Unterschiede gibt es bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen (z. B. National Express in NRW, BRB in Bayern), den tariflichen Regelungen und den konkreten Streckenkenntnissen, die Sie beim späteren Arbeitgeber erwerben.

Starten Sie Ihre Lokführer-Ausbildung in Deutschland

Ganz gleich, aus welchem Bundesland Sie kommen — wir bereiten Sie in 12 Monaten auf den bundesweit anerkannten Triebfahrzeugführerschein vor. Kostenlose Infoveranstaltung jeden Montag um 10:00 Uhr in Hamm oder telefonisch unter 02381 / 795 86 12.