NOVA BAHN AKADEMIE

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FAQ SSS

Häufige Fragen zur Lokführer-Ausbildung

Die wichtigsten Antworten auf einen Blick — von Voraussetzungen über Förderung bis zum Berufsalltag.

Wer eine Umschulung zum Triebfahrzeugführer in Betracht zieht, hat viele Fragen — und die meisten davon tauchen in unserer Infoveranstaltung jeden Montag um 10:00 Uhr in Hamm auf. Diese Seite fasst die häufigsten Antworten kompakt zusammen. Wer es genauer wissen will, findet am Ende jeder Antwort einen Link auf den passenden Ratgeber.

Wenn Sie hier nicht fündig werden, kommen Sie zur Infoveranstaltung oder rufen Sie uns an: 02381 / 795 86 12.

Die wichtigsten Antworten — thematisch geordnet

Die folgenden Antworten sind nach Themen sortiert: Voraussetzungen, Ausbildung und Ablauf, Förderung, Eignungstest und Tauglichkeit, Gehalt, Berufsalltag, Bewerbung und Anbieter. Jede Antwort verlinkt auf den passenden ausführlichen Ratgeber.

Häufige Fragen — Häufige Fragen zur Lokführer-Ausbildung

Wie lange dauert die Umschulung zum Lokführer?

Bei der Nova Bahn Akademie dauert die Umschulung 12 Monate in Vollzeit: 9 Monate Theorie in Hamm und 3 Monate Praxis bei Eisenbahnverkehrsunternehmen. Die duale Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst dauert im Vergleich rund 3 Jahre. Details: Ratgeber „Lokführer Ausbildung Dauer".

Was kostet die Lokführer-Ausbildung?

Für die meisten Teilnehmenden nichts. Unsere Umschulung ist AZAV-zertifiziert und zu 100 % über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit, des Jobcenters oder der Deutschen Rentenversicherung förderbar. Während der geförderten Umschulung läuft Ihr Arbeitslosengeld in der Regel weiter. Details: Ratgeber „Lokführer Umschulung Kosten".

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

In der Regel: Mindestalter 20 Jahre, Hauptschulabschluss oder abgeschlossene Berufsausbildung, Deutschkenntnisse auf B1/B2-Niveau, ein einwandfreies Führungszeugnis, Schichtdienst-Bereitschaft und die bestandene Tauglichkeitsuntersuchung nach TfV. Bahnspezifische Vorkenntnisse sind nicht nötig. Details: Ratgeber „Lokführer Voraussetzungen".

Brauche ich Vorkenntnisse, um Lokführer zu werden?

Nein. Die Umschulung ist auf Quereinsteiger ausgelegt. Wer mit 25, 35 oder 45 aus dem Handwerk, der Logistik, der Produktion oder dem Handel kommt, hat dieselben Chancen wie ein Bewerber ohne berufliche Erfahrung.

Mit welchem Schulabschluss kann ich Lokführer werden?

Die Triebfahrzeugführerscheinverordnung verlangt einen erfolgreich abgeschlossenen Sekundarbereich I — also mindestens einen Hauptschulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder das Abitur sind nicht vorgeschrieben. Ganz ohne Schulabschluss ist der Beruf allerdings nicht zugänglich. Details: Ratgeber „Lokführer ohne Ausbildung".

Wie alt darf ich sein, um Lokführer zu werden?

Eine Altersobergrenze gibt es nicht. Viele unserer Teilnehmenden sind über 40 oder 50. Entscheidend ist die bestandene Tauglichkeitsuntersuchung, nicht das Geburtsjahr. Details: Ratgeber „Lokführer werden mit 40".

Was wird beim Eignungstest geprüft?

Konzentration, Reaktionsvermögen, Merkfähigkeit, Belastbarkeit und technisches Verständnis. Geprüft wird computergestützt bei einer anerkannten Stelle; bahnspezifische Vorkenntnisse werden nicht abgefragt. Ausgeschlafen und entspannt — mehr Vorbereitung braucht es nicht. Details: Ratgeber „Lokführer Eignungstest".

Was wird bei der Tauglichkeitsuntersuchung gemacht?

Zwei Teile: ein arbeitsmedizinischer Check (Sehen, Hören, allgemeine Gesundheit) und eine psychologische Eignungsuntersuchung (Konzentration, Reaktion, Merkfähigkeit). Beide stehen am Anfang der Ausbildung, vor dem ersten theoretischen Block. Details: Ratgeber „Lokführer Tauglichkeitsuntersuchung".

Kann ich mit Brille Lokführer werden?

Ja, eine Brille schließt die Tauglichkeit nicht aus. Wichtig ist, dass Sie mit Sehhilfe die geforderte Sehschärfe von 1,0 erreichen und innerhalb der Korrekturgrenzen von +5 bis −8 Dioptrien bleiben. Eine Rot-Grün-Sehschwäche ist dagegen in der Regel ein Ausschluss. Details: Ratgeber „Lokführer mit Brille".

Wie viel verdient ein Lokführer?

Beim Einstieg grob 2.600 bis 3.200 Euro brutto im Monat, mit Erfahrung 3.000 bis 3.900 Euro — plus Schicht-, Nacht- und Wochenendzuschläge. Während der geförderten Umschulung wird kein Gehalt gezahlt, dafür laufen ALG oder Grundsicherungsgeld weiter. Details: Ratgeber „Lokführer Gehalt".

Bekomme ich während der Umschulung weiter Arbeitslosengeld?

Ja, in unveränderter Höhe. Die Zeit der geförderten Weiterbildung wird zudem nur zur Hälfte auf Ihren Restanspruch angerechnet. Wer keine Leistungen bezieht, sollte vorab mit dem Kostenträger klären, wie der Lebensunterhalt finanziert wird. Details: Ratgeber „Bildungsgutschein Hamm & Dortmund".

Was ist der Bildungsgutschein?

Eine Förderbescheinigung der Agentur für Arbeit, des Jobcenters oder der Deutschen Rentenversicherung. Der Bildungsgutschein übernimmt die Lehrgangskosten einer geförderten Weiterbildung — bei AZAV-zertifizierten Trägern wie uns zu 100 %. Einen Rechtsanspruch gibt es nicht; es ist eine Ermessensleistung.

Wo beantrage ich den Bildungsgutschein?

Bei Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit. In Hamm ist das die Agentur für Arbeit an der Bismarckstraße 2, in Dortmund die an der Steinstraße. Wichtig: Beratungstermin vor Beginn der Maßnahme vereinbaren — wer erst bucht und dann fragt, bekommt in der Regel keine Förderung mehr. Details: Ratgeber „Bildungsgutschein Hamm & Dortmund".

Wie läuft die Umschulung konkret ab?

In sechs Schritten: Online-Bewerbung, Erstgespräch und Assessment, 9 Monate Theorie in Hamm, mehrere Wochen Training am Zusi-Simulator, 3 Monate Praxis bei EVU-Partnern, Abschlussprüfung und Zertifikat. Details: Seite „Ablauf".

Muss ich die Umschulung in Vollzeit machen?

Ja. Die 12-monatige Dauer setzt Vollzeit voraus. Wer aus familiären oder gesundheitlichen Gründen nicht vollzeit arbeiten kann, sollte das im persönlichen Gespräch klären — eine Teilzeit-Option ist bei uns nicht vorgesehen.

Wie schwer ist der Eignungstest?

Der Test misst Grundfähigkeiten, die sich kaum kurzfristig antrainieren lassen. Wer ausgeschlafen und entspannt antritt, hat gute Chancen. Die Durchfallquote ist niedriger, als der Ruf vermuten lässt. Details: Ratgeber „Lokführer Eignungstest".

Was passiert, wenn ich den Eignungstest nicht bestehe?

Eine Wiederholung ist nach einer Sperrfrist möglich. Wir beraten Sie im Erstgespräch, welche Schritte sinnvoll sind — eine pauschale Sperre gibt es nicht.

Wie sieht der Berufsalltag aus?

Schichtdienst mit Früh-, Spät- und Nachtdiensten, Wochenend- und Feiertagsarbeit. Die Dienste sind im Voraus bekannt, freie Tage fallen oft unter der Woche. Zuschläge für Nacht, Wochenende und Feiertage sind üblich. Details: Ratgeber „Lokführer Arbeitszeiten".

Wie bewerbe ich mich als Lokführer?

Online über das Karriereportal des jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmens. Wer den Führerschein noch nicht hat, bewirbt sich auf eine Ausbildung oder Umschulung — etwa bei uns in Hamm. Mit Führerschein und Tauglichkeit geht die Bewerbung deutlich schneller. Details: Ratgeber „Lokführer bewerben".

Bei welchen Unternehmen kann ich arbeiten?

Im Personenverkehr bei der DB und privaten Anbietern (Netinera, Transdev, National Express, Arverio, eurobahn, ODEG u. a.), im Güterverkehr bei DB Cargo und privaten Güterbahnen (Captrain, TX Logistik, SBB Cargo International u. a.). Details: Ratgeber „Bahnunternehmen Deutschland".

Findet die Ausbildung in Dortmund statt?

Der Theorieunterricht findet an unserem Standort in Hamm statt, den Sie aus Dortmund in rund 25–30 Minuten mit dem Regional-Express erreichen. Die Praxisphase absolvieren Sie bei unseren EVU-Partnern. Details: Standort-Seite „Dortmund".

Wie sicher ist der Beruf in Zukunft?

Für den überschaubaren Zeitraum einer Berufsentscheidung sehr sicher: Fachkräftemangel, Altersstruktur und der Zustand der Infrastruktur sprechen klar dafür. Vollautomatisierung im offenen Netz ist technisch und regulatorisch noch weit entfernt. Details: Ratgeber „Zukunft des Lokführer-Berufs".

Wie geht es nach dem Abschluss weiter?

Mit dem anerkannten Zertifikat bewerben Sie sich bei einem EVU. Wir unterstützen Sie mit Bewerbungstraining und Vermittlung; die Jobgarantie sichert eine realistische Perspektive. Danach folgen RFU-Pflichtweiterbildungen und optionale Erweiterungen wie LZB oder weitere Traktionsarten.

Wird der Lokführer-Beruf automatisiert?

Im offenen Eisenbahnnetz auf absehbare Zeit nicht. Fahrerlos fahren heute vor allem geschlossene Systeme wie U-Bahnen. Auf der Strecke übernehmen Assistenzsysteme einzelne Aufgaben, der Triebfahrzeugführer überwacht den Betrieb. Details: Ratgeber „Zukunft des Lokführer-Berufs".

Was unterscheidet die Nova Bahn Akademie von anderen Anbietern?

Wir sind ein AZAV-zertifizierter Bildungsträger in Hamm mit kleinen Gruppen, persönlicher Betreuung und einem starken Praxisbezug: Simulatortraining am Zusi, Praktika bei EVU-Partnern, Bewerbungstraining und Jobgarantie nach dem Abschluss. Details: Ratgeber „Lokführer-Ausbildung Anbieter Hamm & Dortmund".

Ihre Frage war nicht dabei?

Kommen Sie zur kostenlosen Infoveranstaltung montags um 10:00 Uhr nach Hamm oder rufen Sie uns unter 02381 / 795 86 12 an. Wir beantworten Ihre Frage persönlich.