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Arbeitgeber DB

Lokführer bei der Deutschen Bahn werden

Gehalt, ICE, Eignungstest und Bewerbung: Was die Deutsche Bahn als Arbeitgeber von Triebfahrzeugführern verlangt — und wie Sie dort einsteigen.

Die Deutsche Bahn ist der größte einzelne Arbeitgeber für Triebfahrzeugführer in Deutschland — und gleichzeitig der, nach dem am häufigsten gesucht wird. Wer bei der DB Lokführer werden will, kommt an einer zentralen Sache nicht vorbei: Die Bewerbung läuft über das DB-Karriereportal, die Tauglichkeit wird nach Eisenbahn-Bundesamt-Standards geprüft, und der Triebfahrzeugführerschein muss vorliegen, bevor der erste eigene Dienst beginnt.

Diese Seite bündelt die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden, wenn jemand „Lokführer bei der DB" googelt: Was zahlt die Deutsche Bahn, was prüft der DB-Eignungstest, kann man als Quereinsteiger in den Konzern, was ist mit ICE — und was hat unsere 12-monatige Umschulung in Hamm damit zu tun?

Lokführer bei der DB: warum der Konzern für viele die erste Adresse ist

„Bei der Bahn arbeiten" klingt für viele Bewerber nach Sicherheit, Tarifvertrag und klaren Aufstiegswegen. Tatsächlich vereint die DB die drei großen Bereiche — Fernverkehr (ICE/IC), Regionalverkehr (DB Regio) und Güterverkehr (DB Cargo) — unter einem Dach, beschäftigt Zehntausende Triebfahrzeugführer und sucht laufend nach. Auch deshalb landen Suchanfragen wie „Lokführer werden Deutsche Bahn" oder „DB Triebfahrzeugführer" auf den Trefferlisten ganz oben.

Was die DB von vielen privaten Wettbewerbern unterscheidet: Sie erwartet für fast alle Stellen den Triebfahrzeugführerschein plus den konzernweiten Eignungstest. Die einjährige Ausbildung im Konzern über die „DB Training" ist ein eigener Weg; genauso anerkannt ist der Weg über eine externe, AZAV-zertifizierte Umschulung wie die unsere in Hamm — die DB stellt auch Quereinsteiger mit externer Qualifikation ein.

Gehalt: was die Deutsche Bahn als Lokführer zahlt

Das Gehalt bei der DB richtet sich nach dem Konzerntarifvertrag (KTV) und ist damit transparent und bundesweit einheitlich geregelt. Die folgende Tabelle zeigt realistische Orientierungswerte für Triebfahrzeugführer im DB-Konzern — die tatsächliche Höhe hängt von Einsatzbereich, Stufe und Schichtanteil ab.

DB-Lokführer Gehalt nach Phase (Orientierungswerte)
Phase / RolleBrutto / MonatHinweis
Während der DB-Ausbildungrund 1.200 €Eigene Ausbildungsvergütung im Konzern
Einstieg nach Ausbildung / externer Umschulungca. 2.700–3.200 €zzgl. Schicht-, Nacht- und Sonntagszuschlägen
Mit Berufserfahrung (3–5 Jahre)ca. 3.200–3.800 €zzgl. Zulagen, je nach Einsatz
Erfahrene Lokführer / Spezialfunktionenca. 3.800–4.500 €+z. B. ICE, Baureihenausbilder

ICE-Lokführer: was den Fernverkehr besonders macht

„ICE-Lokführer" klingt nach dem Traumjob, ist aber innerhalb der DB eine eigene Spezialisierung. Wer ICE fahren will, braucht nach dem Triebfahrzeugführerschein eine zusätzliche Baureihen-Schulung (z. B. BR 407/408/412), eine Streckenkunde auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken und einen Eignungsnachweis für ETCS. Diese Baureihenqualifikation kommt nach dem Einstieg — die DB bildet sie in der Regel konzernintern aus.

Wer direkt mit dem ICE anfangen will, ist bei der DB also falsch: Der übliche Weg führt über den Regional- oder Güterverkehr und erst mit Erfahrung in den Fernverkehr. Ausnahmen sind möglich, etwa bei direkter Einstellung im Fernverkehr nach bestandener Ausbildung, hängen aber vom Personalbedarf ab.

Der DB-Eignungstest: was geprüft wird

Die Deutsche Bahn setzt vor der Einstellung einen eigenen, computergestützten Eignungstest ein. Er deckt sich in weiten Teilen mit dem, was Sie ohnehin aus der Tauglichkeitsuntersuchung nach TfV kennen — Konzentration, Reaktionsvermögen, Merkfähigkeit, technisches Verständnis und ein kurzer Persönlichkeitsfragebogen. Hinzu kommen oft sprachliche und logische Aufgaben.

Wichtig: Der DB-Eignungstest ersetzt nicht die ärztliche und psychologische Tauglichkeitsuntersuchung nach TfV — beides ist nötig. Wer den Eignungstest nicht besteht, kann ihn nach einer Sperrfrist wiederholen; eine gute Vorbereitung heißt vor allem: ausgeschlafen, fit und mit dem Aufgabentyp vertraut.

  • Konzentration und Aufmerksamkeit über längere Zeit
  • Reaktionsgeschwindigkeit auf wechselnde Reize
  • Technisches Grundverständnis und räumliches Vorstellungsvermögen
  • Kurzer Persönlichkeits- und Sprachcheck
  • Die Tauglichkeitsuntersuchung nach TfV ist ein separater, ärztlicher Termin

Bewerbung bei der DB: der übliche Weg

Die Bewerbung läuft über das Karriereportal der Deutschen Bahn. Gesucht wird je nach Bereich unter den Stellenbezeichnungen „Triebfahrzeugführer", „Lokführer" oder „Lokführer im Quereinstieg". Wer sich bewirbt, sollte den Triebfahrzeugführerschein bereits haben oder sich gerade in einer entsprechenden Umschulung befinden — Initiativbewerbungen ohne Führerschein führen bei der DB in der Regel nicht zum Erfolg.

Quereinsteiger ohne Führerschein bewerben sich am besten parallel: bei der DB für eine konzerninterne Ausbildung (DB Training) und bei uns in Hamm für die geförderte 12-monatige Umschulung. Mit dem Zertifikat in der Hand ist die Bewerbung bei der DB deutlich einfacher — der Führerschein und die Tauglichkeit sind dann nachgewiesen.

Quereinstieg zur DB: zwei realistische Wege

Es gibt zwei saubere Wege in die DB, wenn Sie aus einem anderen Beruf kommen:

  • DB-Quereinstiegsprogramm: Die DB bildet intern in einer eigenen, vergüteten Ausbildung aus. Plätze sind begrenzt, die Ausbildung richtet sich an Bewerber ohne bahnspezifische Vorkenntnisse.
  • Externe Umschulung mit anschließender Bewerbung: Sie absolvieren eine 12-monatige, AZAV-zertifizierte Umschulung (z. B. bei uns in Hamm), erwerben den Führerschein und bewerben sich anschließend mit dieser Qualifikation bei der DB oder einem anderen EVU.

Was die DB von Ihnen erwartet — und was nicht

Nicht alle Wege zur DB führen über eine Ausbildung im Konzern. Wichtig ist nur, dass Sie am Ende den Triebfahrzeugführerschein, die Tauglichkeit und die Zuverlässigkeit nachweisen können. Den Rest lernt die DB intern. Bahnspezifische Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung — der Konzern hat ein eigenes Interesse daran, dass Sie Ihre Umschulung ernst nehmen und Ihre Sache im Führerstand gut machen.

Eine Sache sollten Sie ehrlich mit sich klären, bevor Sie den Weg über die DB gehen: Der Konzern ist groß, die Personalplanung ist zentral, und Wechsel zwischen Bereichen sind möglich, aber nicht garantiert. Wer bewusst „nur DB" will, sollte sich genau überlegen, ob Regionalverkehr, Güterverkehr oder Fernverkehr der passende Bereich ist — wir beraten Sie im Erstgespräch ehrlich dazu.

Häufige Fragen — Lokführer bei der Deutschen Bahn werden

Wie viel verdient ein Lokführer bei der Deutschen Bahn?

Das Einstiegsgehalt nach Tarifvertrag liegt grob zwischen 2.700 und 3.200 Euro brutto im Monat, mit Berufserfahrung und Schichtzulagen sind 3.500 bis 4.000 Euro realistisch, in Spezialfunktionen auch mehr. Während der DB-internen Ausbildung wird eine deutlich geringere Ausbildungsvergütung gezahlt.

Kann ich ohne Erfahrung Lokführer bei der DB werden?

Ja. Die DB hat eigene Ausbildungs- und Quereinstiegsprogramme, die ohne bahnspezifische Vorkenntnisse starten. Alternativ bereitet eine 12-monatige, AZAV-zertifizierte Umschulung — etwa bei uns in Hamm — auf die DB und andere EVU vor.

Was wird beim DB-Eignungstest geprüft?

Konzentration, Reaktionsvermögen, Merkfähigkeit, technisches Verständnis und ein kurzer Sprach- und Persönlichkeitstest. Er ist nicht zu verwechseln mit der ärztlichen Tauglichkeitsuntersuchung nach TfV, die zusätzlich nötig ist.

Kann ich direkt ICE-Lokführer werden?

In der Regel nicht direkt nach der Ausbildung. ICE erfordert eine zusätzliche Baureihenqualifikation (z. B. BR 407/408/412) und Streckenkunde, die die DB nach der Einstellung konzernintern vermittelt. Einstieg erfolgt meist über den Regional- oder Güterverkehr.

Wie bewerbe ich mich als Lokführer bei der DB?

Online über das Karriereportal der Deutschen Bahn. Stellen finden Sie unter den Suchbegriffen „Triebfahrzeugführer", „Lokführer" oder „Lokführer Quereinstieg". Voraussetzung ist in der Regel der Triebfahrzeugführerschein — den Sie über eine Umschulung bei uns in Hamm erwerben können.

Bezahlt die DB die Umschulung zum Lokführer?

Im konzerneigenen Ausbildungsprogramm ja, dort wird eine Ausbildungsvergütung gezahlt. Wenn Sie extern — z. B. bei uns in Hamm — umschulen, übernimmt in der Regel die Agentur für Arbeit, das Jobcenter oder die Deutsche Rentenversicherung die Lehrgangskosten über einen Bildungsgutschein.

Wie viele Lokführer beschäftigt die Deutsche Bahn?

Die DB ist der größte einzelne Arbeitgeber für Triebfahrzeugführer in Deutschland und beschäftigt im Konzern mehrere Tausend Triebfahrzeugführer — exakte Zahlen werden vom Konzern nicht regelmäßig veröffentlicht, der Bedarf ist jedoch anhaltend hoch.

Ihr Weg zur Deutschen Bahn beginnt in Hamm

Wir bilden Sie in 12 Monaten AZAV-zertifiziert zum Triebfahrzeugführer aus — die Grundlage für Ihre Bewerbung bei der DB oder einem anderen EVU. Kommen Sie montags um 10:00 Uhr zur Infoveranstaltung oder rufen Sie uns an: 02381 / 795 86 12.