NOVA BAHN AKADEMIE

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Dauer

Wie lange dauert die Lokführer-Ausbildung?

Drei Jahre, zwölf Monate oder wenige Wochen - warum es auf diese Frage drei richtige Antworten gibt.

Wer nach der Dauer der Lokführer-Ausbildung sucht, findet ganz unterschiedliche Zahlen: mal drei Jahre, mal zwölf Monate, mal nur ein paar Wochen. Alle drei Angaben stimmen - sie beschreiben nur verschiedene Wege in denselben Beruf.

Entscheidend ist, aus welcher Situation Sie starten. Wer direkt nach der Schule einsteigt, geht einen anderen Weg als jemand, der mit 35 aus der Logistik wechselt. Diese Seite ordnet die Wege und ihre Dauer, damit Sie einschätzen können, welcher für Sie gilt.

Weg 1: Duale Ausbildung - 3 Jahre

Der klassische Weg direkt nach der Schule ist die duale Berufsausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport. Sie ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, dauert in der Regel drei Jahre und wechselt zwischen Berufsschule und Ausbildungsbetrieb.

Diese Variante richtet sich an Schulabgängerinnen und Schulabgänger. Sie ist die längste Option, dafür wird über die gesamte Zeit eine Ausbildungsvergütung gezahlt. Eine Verkürzung auf zweieinhalb Jahre ist bei guten Leistungen oder einschlägiger Vorbildung möglich.

Weg 2: Umschulung für Quereinsteiger - 12 Monate

Wer bereits im Berufsleben steht und wechseln möchte, muss keine dreijährige Ausbildung nachholen. Die Umschulung zum Triebfahrzeugführer bündelt genau das, was für den Führerstand nötig ist, und dauert bei der Nova Bahn Akademie 12 Monate in Vollzeit.

Diese zwölf Monate teilen sich auf in neun Monate Theorie und Simulatortraining sowie drei Monate Praxis bei Eisenbahnverkehrsunternehmen. Vollzeit heißt dabei tatsächlich Vollzeit: Sie planen mit rund 40 Stunden pro Woche, das ist kein Abendkurs neben dem Job.

  • 9 Monate Theorie in Vollzeit: Fahrzeugtechnik, Bremsen, Signalkunde, Fahrdienstvorschrift
  • Training am Zusi-Simulator, bevor es auf die Schiene geht
  • 3 Monate Praxisphase im Personen- oder Güterverkehr
  • Abschluss mit den Prüfungen nach der Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV)

Weg 3: Zusatzqualifikationen - Wochen statt Monate

Nicht jede Bahnqualifikation ist eine komplette Ausbildung. Wer bereits im Bahnbetrieb arbeitet, ergänzt sein Profil mit kurzen Modulen, die je nach Inhalt wenige Tage bis einige Wochen dauern - etwa Rangierbegleiter, LZB, oder eine zusätzliche Traktionsart.

Auch die Ausbildung zum Lokrangierführer ist deutlich kürzer als die zum Triebfahrzeugführer, weil sie auf den Rangierbetrieb begrenzt ist. Wenn Sie in Suchergebnissen auf sehr kurze Zeitangaben stoßen, ist meist eine solche Teilqualifikation gemeint - nicht der volle Triebfahrzeugführerschein.

Warum die Umschulung so viel kürzer sein kann

Der Unterschied zwischen drei Jahren und zwölf Monaten wirkt auf den ersten Blick zu groß, um seriös zu sein. Er erklärt sich aber einfach: Die duale Ausbildung ist ein Ausbildungsberuf mit breitem betrieblichem Teil und Berufsschulunterricht, der auch allgemeinbildende Anteile enthält.

Die Umschulung konzentriert sich dagegen ausschließlich auf die Qualifikation, die das Eisenbahn-Bundesamt und die Eisenbahnverkehrsunternehmen verlangen, um einen Zug führen zu dürfen. Erwachsene Teilnehmende bringen Arbeitserfahrung, Selbstorganisation und Lernroutine bereits mit - das, was in der dualen Ausbildung mit vermittelt wird, ist hier schon vorhanden.

Am Ende steht in beiden Fällen dieselbe Anforderung: die bestandenen Prüfungen und die Tauglichkeit nach TfV. Kürzer heißt nicht einfacher - die zwölf Monate sind dicht getaktet.

Was die Dauer zusätzlich beeinflusst

Zur reinen Lehrgangsdauer kommt in der Praxis noch Zeit davor und danach. Wer realistisch plant, rechnet diese Phasen mit ein:

  • Vorlauf für Beratung und Bildungsgutschein bei der Agentur für Arbeit - je nach Terminlage einige Wochen
  • Eignungstest und Tauglichkeitsuntersuchung vor Kursbeginn
  • Wartezeit bis zum nächsten Kursstart, da die Umschulung in festen Gruppen beginnt
  • Nach dem Abschluss die Einweisung beim künftigen Arbeitgeber auf dessen Fahrzeuge und Strecken

Häufige Fragen — Wie lange dauert die Lokführer-Ausbildung?

Wie lange dauert die Lokführer-Ausbildung insgesamt?

Das hängt vom Weg ab. Die duale Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst dauert in der Regel drei Jahre. Die Umschulung zum Triebfahrzeugführer für Quereinsteiger dauert bei der Nova Bahn Akademie 12 Monate in Vollzeit - neun Monate Theorie und drei Monate Praxis.

Kann man Lokführer in weniger als 12 Monaten werden?

Für den vollen Triebfahrzeugführerschein realistisch nicht. Sehr kurze Angaben von wenigen Wochen beziehen sich fast immer auf Teilqualifikationen oder Zusatzmodule wie Rangierbegleiter oder eine weitere Traktionsart, nicht auf die komplette Qualifikation.

Ist die Umschulung in Teilzeit oder abends möglich?

Unsere Umschulung läuft in Vollzeit mit rund 40 Stunden pro Woche. Das ist Voraussetzung dafür, den Stoff in zwölf Monaten zu schaffen. Sprechen Sie uns an, wenn Ihre persönliche Situation eine andere Lösung erfordert - wir sagen Ihnen ehrlich, was geht.

Wie lange dauert es, bis ich nach der Umschulung arbeiten kann?

Der Einstieg erfolgt meist zeitnah nach dem Abschluss, da Eisenbahnverkehrsunternehmen dringend Personal suchen. Rechnen Sie beim neuen Arbeitgeber zusätzlich mit einer Einweisung auf dessen Fahrzeuge und Strecken, bevor Sie eigenverantwortlich fahren.

Verlängert sich die Ausbildung, wenn ich eine Prüfung nicht bestehe?

Prüfungen können wiederholt werden, wodurch sich der individuelle Abschluss verschieben kann. Wir bereiten Sie im Kurs gezielt darauf vor und erkennen Schwierigkeiten früh - das ist einer der Vorteile kleiner Gruppen.

In 12 Monaten in den Führerstand

Sie möchten wissen, wann der nächste Kurs startet und ob Sie die Voraussetzungen erfüllen? Kommen Sie montags um 10:00 Uhr zur kostenlosen Infoveranstaltung nach Hamm oder rufen Sie uns unter 02381 / 795 86 12 an.