Wie viele Lokführer sind Frauen?
In Deutschland sind rund fünf Prozent der Lokführer Frauen (2023) — gut das Anderthalbfache des Werts von 2013. Der Anteil steigt langsam, aber stetig.

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Der Führerstand steht allen offen: Wie viele Frauen den Beruf ergreifen, welche Voraussetzungen gelten und wie der Einstieg funktioniert.
Züge fahren ist kein Männerberuf — auch wenn Frauen im Führerstand bis heute in der Minderheit sind. Rund fünf Prozent der Lokführer in Deutschland sind Frauen; vor zehn Jahren war es nur gut die Hälfte davon. Der Anteil wächst langsam, aber stetig, und der Bedarf an Personal ist groß.
Diese Seite fasst ehrlich zusammen, wie es um Frauen im Beruf steht: die Voraussetzungen, die für alle gleich sind, die Realität von Schichtdienst und Teilzeit und der Weg in den Führerstand über eine geförderte Umschulung.
Der Frauenanteil unter den Lokführern liegt in Deutschland bei etwa fünf Prozent (2023) — nach rund 3,3 Prozent zehn Jahre zuvor. Über alle Berufe der Deutschen Bahn hinweg ist knapp ein Viertel der Beschäftigten weiblich. Im Führerstand ist der Anteil also noch klein, aber die Richtung stimmt: Er steigt Jahr für Jahr.
Wer Lokführerin werden möchte, muss dieselben Voraussetzungen erfüllen wie alle anderen. Die Triebfahrzeugführerscheinverordnung kennt keine Unterscheidung nach Geschlecht.
Zum Beruf gehört Schichtdienst mit Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit — das ist eine echte Herausforderung, und zwar für alle, nicht nur für Frauen. Teilzeit im Fahrdienst ist möglich und wird von vielen Unternehmen angeboten, ebenso flexible Arbeitszeitmodelle. Eine Garantie für einen bestimmten Dienstplan ist das aber nicht: Ob ein Modell im Einzelfall passt, hängt vom Arbeitgeber und vom Standort ab.
Dass mehr Frauen in den Führerstand kommen, ist auch das Ergebnis gezielter Bemühungen: Die Deutsche Bahn wirbt mit Kampagnen um weibliche Bewerberinnen, schreibt Fahrdienststellen ausdrücklich teilzeitfähig aus und beteiligt sich am Girls Day; ein „Netzwerk Frauen bei der Bahn" gibt es seit über zehn Jahren. Neu ist das Thema nicht: Bei der westdeutschen Bundesbahn wurden Frauen 1971 zum Lokführerdienst zugelassen, in der DDR bereits in den 1960er-Jahren.
In Deutschland sind rund fünf Prozent der Lokführer Frauen (2023) — gut das Anderthalbfache des Werts von 2013. Der Anteil steigt langsam, aber stetig.
Nein. Die Triebfahrzeugführerscheinverordnung gilt geschlechtsneutral: gleiche Anforderungen an Tauglichkeit, Eignung und Zuverlässigkeit für alle.
Der Schichtdienst mit Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit ist eine echte Herausforderung — für alle. Viele Arbeitgeber bieten Teilzeitmodelle und flexible Arbeitszeiten an, um das zu erleichtern; eine Garantie für einen bestimmten Dienstplan ist das nicht.
Ja, Teilzeit im Fahrdienst ist möglich und wird von vielen Unternehmen angeboten. Ob und wie ein Teilzeitmodell im konkreten Fall passt, hängt vom Arbeitgeber und Standort ab.
Bei der westdeutschen Bundesbahn wurden Frauen 1971 zum Lokführerdienst zugelassen; in der DDR wurden bereits in den 1960er-Jahren Frauen zu Lokführerinnen ausgebildet.
Der Beruf sucht Menschen mit Verantwortung — unabhängig vom Geschlecht. Bei der Nova Bahn Akademie in Hamm werden Sie in 12 Monaten Triebfahrzeugführerin. Kommen Sie montags um 10:00 Uhr zur Infoveranstaltung oder rufen Sie uns an: 02381 / 795 86 12.